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Presse Archiv

Hier finden Sie weitere Links zu Artikeln und (ältere) Pressemitteilungen
 

DLZ 18.05.2020 Kampf um Konik-Beweidung

 

DLZ 14.05.2020 Kommunalunternehmen zieht sich zurück

 

DLZ 27.04.2020 Seeadler geben Brut auf

 

Pressemitteilung 25.04.2020: Seeadler gibt Brut im Speicherkoog auf -BINS kritisiert fehlende Schutzmaßnahmen im Gebiet -

Es ist mal wieder schief gelaufen: Die Seeadler haben ihre Brut auf der Insel im Mielespeicher des Speicherkoogs aufgegeben. Die Bürgerinitiative für Naturschutz im Speicherkoog (BINS) macht dafür die beteiligten Akteure verantwortlich, die sich nicht für einen ausreichenden Seeadlerschutz eingesetzt haben.
Immer wieder erhielt die BINS Hinweise darauf, dass die Seeadler sich durch die menschliche Nutzung des Speicherkoogs gestört fühlten: Angler saßen direkt am Ufer des Mielespeichers in Höhe des Horstes, Surfer fuhren mehrfach jenseits der Bojenkette und Kites waren außendeichs in der Luft. Am Samstag, dem 18. April, kreiste einer der Seeadler über einem Angler am Mieleufer, den er offensichtlich als Eindringling betrachtete, was von dem Angler leider unbemerkt blieb. Sonne und Wind lockten besonders viele Surfer auf den Mielespeicher. Was genau zur Brutaufgabe der majestätischen Vögel geführt hat, wird wohl kaum aufzuklären sein.
Tanja Matthies, die Sprecherin der BINS, hatte bereits am 4. März die untere Naturschutzbehörde darum gebeten, Schutzmaßnahmen, insbesondere im Hinblick auf die Angler und die Surfer, zu ergreifen. Ende März informierte sie das LLUR, die Projektgruppe Seeadlerschutz und den NABU Landesverband. Nachdem Sie davon erfahren hatte, dass es über den lokalen Seeadlerschützer Uwe Peterson Absprachen mit den Anglern gäbe, hatte sie am 18. April die Projektgruppe Seeadlerschutz und den NABU Landesvorsitzenden darüber informiert, dass dennoch wiederholt Angler an dem Ufer gesehen worden seien. Außerdem hatte sie mitgeteilt, dass sie eine umfassende Bewachung des Horstes für erforderlich halte. Trotz all dieser Informationen sind nicht ansatzweise die notwendigen Schritte eingeleitet worden.
Mit dem Zeitungsartikel (vom 18. April) über die neue Seeadlerbrut hat Herr Arlt seinen gefiederten Freunden leider einen Bärendienst erwiesen. Seit dem Erscheinen des Artikels wimmelte es im Bereich Odinsloch von Seeadler-Touristen, die unkontrolliert die verbliebenen Vögel in der Luft hielten. Genau auf diese Gefahr und die damit verbundenen erhöhten Anforderungen an die Betreuung des Horstes hatte die Sprecherin der BINS die Projektgruppe Seeadlerschutz und den Landesvorsitzenden des NABU per Mail gleich am Tag des Erscheinens des Artikels hingewiesen. Denn leider fehlte in dem Artikel der Hinweis auf die extreme Störungsempfindlichkeit der Adler. Auch dieser Hinweis blieb ohne Reaktion. In Fachkreisen wird für Bruten sensibler Arten, zu denen auch der Seeadler gehört, nicht ohne Grund erst nach der Brutzeit berichtet.
Man könnte jetzt sagen, die Seeadler haben sich einen ungeeigneten Standort ausgewählt. Ja? Haben sie das? Eigentlich war der Standort doch klasse - auf einer Insel mitten in einem Vogelschutzgebiet. Und als sie früh im Jahr mit dem Horstbau anfingen, war hier auch noch Ruhe – keine Angler, keine Surfer, keine Naherholungsuchenden.
Wieso wurden trotz der diversen Hinweise keine klaren Maßnahmen ergriffen? Wieso wurden keine Schilder am Angler-Gebiet angebracht? Warum wurde die Einhaltung der Regeln am Surfsee nicht regelmäßig kontrolliert? Weil niemand dort war – weder von den Behörden, noch vom NABU. Und leider auch, weil die Regeln im Bundesnaturschutzgesetz zum Horstschutz gelockert wurden, was aber an den Vorschriften zum Artenschutz nichts ändert, was ohnehin die Frage aufwirft, weshalb die Angler zur Brutzeit in einem Wiesenvogelschutzgebiet angeln dürfen. Auch diese Problematik ist seit Jahren bekannt, wird aber weder vom Kreis, noch vom NABU oder dem LLUR mit der erforderlichen Konsequenz verfolgt.
Leider ist das Versagen der Verantwortlichen kein Einzelfall, sondern eher die Regel in dem Gebiet, was Naturschützer seit Jahren anprangern. Das Versagen von NABU, LLUR, Schäfern und Kreis war gerade erst beim Thema „Koniks“ in der Öffentlichkeit. Wann begreifen die Verantwortlichen endlich, dass massiver Nachholbedarf in Sachen Naturschutz im Speicherkoog besteht?
“Auch wenn wir immer wieder vergeblich auf bestimmte Probleme im Speicherkoog hinweisen, lassen wir uns nicht entmutigen. Wir haben auch schon vieles erreicht und dafür gesorgt, die mangelhafte Durchsetzung des Naturschutzes im Speicherkoog immer wieder an die Öffentlichkeit zu bringen.“, führt Matthies an. Dass hier besonders dicke Bretter gebohrt werden müssen, ist längst allen Mitstreitern klar.

 

DLZ 18.04.2020 Seltene Beobachtung am Surfsee

 

DLZ 15.03.2020 Nabu macht Schluss mit Koniks

 

NDR 1 Welle Nord 14.03.2020 Nach Streit mit dem Land: NABU steigt aus Konik-Haltung aus

 

DLZ 12.03.2020 Nabu will Koniks aufgeben

 

NDR 1 Welle Nord 11.03.2020 Wildpferde im Speicherkoog: Streit über Verantwortlichkeit

 

DLZ 10.03.2020 Deichputz im Speicherkoog

Jeden Tag gelangen Unmengen an Plastikmüll in die Umwelt, vor allem in Flüsse und Meere. Egal, ob er zu Mikroplastik zerfällt oder grober Müll bleibt, er ist eine Gefahr für Tiere im Meer und an der Küste. Sie verwechseln die Kunststoffteile mit Futter oder verheddern sich in Netzen oder Seilen.
Daher rief die Bürgerinitiative für Naturschutz im Speicherkoog (BINS) zu einer öffentlichen Müllsammelaktion am Deich des Speicherkoogs auf. Obwohl es regnete, kamen zwölf Leute an einem Sonntagmorgen zusammen, um den Deich von angespültem und angewehtem Unrat zu befreien. Vor allem Plastikteile in Form von Styropor, Netze, Seile und Flaschendeckel, aber auch Klassiker wie Ohrenstäbchen und Plastikverpackungen von Lebensmitteln wurden gesammelt. Die Stimmung war trotz des anhaltenden Regens gut; denn die Säcke wurden schnell voller und der Deich wieder sauberer. So leisteten die Teilnehmer einen kleinen Beitrag zum Naturschutz in dem Gebiet. Eine Wiederholung ist geplant. Interessierte finden den Termin rechtzeitig auf www.bi-speicherkoog.de.

 

NDR 1 Welle Nord 09.03.2020 Tierarzt untersucht Koniks - Viele Wildpferde ziehen um

 

Schleswig-Holstein Magazin 09.03.2020 Unterernährte Pferde: Konik-Herde begutachtet

 

DLZ 07.03.2020 Meldorfer Speicherkoog - Konik-Sterben geht weiter

 

Schleswig-Holstein Magazin 05.03.2020 Wenig Nahrung: Konik-Pferde im Speicherkoog

 

Schleswig-Holstein Magazin 04.03.2020 Koniks im Speicherkoog: "Zu viele Tiere im Gebiet"

 

DLZ 03.03.2020 Drama im Speicherkoog: Konikpferde völlig verwahrlost

 

DLZ 11.02.2020 Kommunalunternehmen passt Bebauungsplan an Naturschutz an

 

Pressemitteilung 09.02.2020: BINS fordert: Speicherkoog-Pläne endgültig beenden

Anlässlich der letzten Sitzung des Verwaltungsrats des Kommunalunternehmens Tourismusförderung Speicherkoog wurde im nicht öffentlichen Teil beschlossen, dass das Nationalparkhaus bis auf Weiteres nicht gebaut werden soll. Damit bricht eine wesentliche Voraussetzung für ein wirksames Schutz- und Lenkungskonzept weg. Das Ziel, die Besucher für die Naturschutzbelange zu sensibilisieren, konnte die BINS bei den Planungen des Nationalparkhauses ohnehin nicht erkennen. Durch die Versagung der Fördergelder fühlt sich die BINS in ihrer Auffassung bestätigt, dass es sich bei dem geplanten neuen Nationalparkhaus inhaltlich um eine Mogelpackung handelte. Deshalb hatte die BINS die Förderfähigkeit – ebenso wie der BUND – von Anfang an bezweifelt.
Bisher hatten die Vertreter des Kommunalunternehmens stets betont, wie wichtig ihnen der Naturschutz und die Sensibilisierung der Besucher seien. Dass die Planungen der Ferienhaussiedlung und der weiteren Übernachtungsmöglichkeiten nun ohne das Nationalparkhaus vorangebracht werden sollen, lässt Zweifel an der Ernsthaftigkeit an dem Naturschutzwillen des Kommunalunternehmens zu.
Nach dem Aus des Nationalparkhaus-Projektes spricht sich die BINS mit Nachdruck dafür aus, nun erst recht die weiteren Pläne für die touristische Nutzung des Speicherkoogs zu beenden.

 

DLZ 07.02.2020 Nationalparkhaus auf Eis gelegt

 

DLZ 05.02.2020 Naturschützerin soll Strafe für Betreten des Naturschutzgebietes zahlen

Anmerkung BINS: Dieses Verfahren ist übrigens das einzige Verfahren, das im Jahr 2019 wegen Verstößen gegen Naturschutzrecht im Speicherkoog eingeleitet wurde.

 

DLZ 28.01.2020 Zur Not will sie Klage prüfen

Anmerkung BINS: In der Print-Ausgabe prangerte in der Version der DLZ im Bild-Zeitungs-Niveau die Überschrift "Zur Not will sie klagen" über dem Artikel. Unklar ist, wie die DLZ darauf kommt. Frau Matthies ist als Einzelperson überhaupt nicht klagebefugt.


SHZ 28.01.2020 Umweltschutz gegen Tourismus: Bürgerinitiative wehrt sich gegen Ferienhaussiedlung

Umweltschutz gegen Tourismus: Bürgerinitiative wehrt sich gegen Ferienhaussiedlung – Quelle: https://www.shz.de/27170922 ©2020
Umweltschutz gegen Tourismus: Bürgerinitiative wehrt sich gegen Ferienhaussiedlung – Quelle: https://www.shz.de/27170922 ©2020
Umweltschutz gegen Tourismus: Bürgerinitiative wehrt sich gegen Ferienhaussiedlung – Quelle: https://www.shz.de/27170922 ©2020
Umweltschutz gegen Tourismus: Bürgerinitiative wehrt sich gegen Ferienhaussiedlung – Quelle: https://www.shz.de/27170922 ©2020

 

Pressemitteilung 26.01.2020: Naturschutzbehörde zeigt Naturschützerin an

Die untere Naturschutzbehörde des Kreises Dithmarschen geht jetzt gegen kritische Naturschützer vor. Die Sprecherin der Bürgerinitiative für Naturschutz im Speicherkoog (BINS) Tanja Matthies soll 850 Euro Bußgeld bezahlen. Sie hatte bei einem Fernsehbeitrag im Schleswig-Holstein Magazin mitgewirkt, bei dem es unter anderem um befürchtete Folgen einer geplanten Ferienhaussiedlung im Speicherkoog Dithmarschen ging, der ganz überwiegend Teil eines EU-Vogelschutzgebiets ist. Dabei hatte sie kurzzeitig den Randbereich eines Naturschutzgebietes betreten, um zu verdeutlichen, wie sensibel die rastenden Vögel darauf reagieren.
Der unter anderem für Naturschutz zuständige Fachbereich des Kreises Dithmarschen hat die Aufnahmen zum Anlass genommen, Anzeige bei dem Fachbereich Ordnung und Sicherheit derselben Behörde zu erstatten. Frau Matthies wird vorgeworfen, vorsätzlich geltendes Naturschutzrecht missachtet und dadurch Enten beunruhigt zu haben. Dafür soll Tanja Matthies 896 Euro Bußgeld und Gebühren bezahlen.
Das Skurrile: Im Sommer 2018 hatte Tanja Matthies die Naturschutzbehörde wiederholt auf massive Verstöße in den Naturschutzgebieten hingewiesen und der Behörde und dem betreuenden Naturschutzverband große Versäumnisse vorgeworfen. In dem Bereich, den sie in dem Fernsehbeitrag für wenige Sekunden betreten haben soll, hatten Menschen regelmäßig unbehelligt gegrillt und im Wasser gebadet. Nebenan stand der vom Nabu aufgestellte Picknicktisch – im Naturschutzgebiet mit Betretungsverbot. Im Juni vergangenen Jahres hatte sich schließlich die Bürgerinitiative BINS gegründet. Sie ist nicht nur den Planern der Ferienhaussiedlung ein Dorn im Auge. Die Gründung ist auch eine Reaktion auf jahrelang anhaltende Vollzugsdefizite der Naturschutzbehörde.
Die BINS sieht in dem Bußgeldbescheid einen Einschüchterungsversuch des Kreises Dithmarschen. Die Behörde, die trotz expliziter Hinweise jahrelang weitgehend untätig war, was die Verfolgung von Verstößen in diesem Gebiet betrifft, nimmt nun Personen ins Visier, die sich für den Naturschutz stark machen. Die Mitglieder der Bürgerinitiative lassen sich jedoch nicht verunsichern. Sie werden sich trotz der Einschüchterungsversuche weiterhin für den Naturschutz im Speicherkoog und dafür einsetzen, den Ausbau der touristischen Infrastruktur zu verhindern.
Tanja Matthies hat bereits Einspruch eingelegt. Für sie ist der Bußgeldbescheid – nicht zuletzt wegen der Höhe – rechtswidrig. Die Juristin sieht dem Verfahren gelassen entgegen.
DLZ 02.12.2019 Ferienhäuser und Hausboote: Natururlaub mit Modellcharakter
 
DLZ 02.11.2019 BINS startet neue Petition gegen touristischen Ausbau im Speicherkoog

 

DLZ 01.11.2019 Vorstand des Kommunalunternehmens verteidigt Speicherkoog-Pläne

 

DLZ 07.10.2019 Bürgermeisterin tritt bei den Grünen aus

Anmerkung: Niemand seitens der BINS unterstellt dem Kommunalunternehmen, ein Gefälligkeits-Gutachten in Auftrag gegeben zu haben. Wir kritisieren das System, dass der Vorhabenträger die erforderlichen Umweltverträglichkeitsgutachten in Auftrag gibt. Da liegt es nahe, dass der Gutachter einen zufrieden Kunden haben möchte, um künftig bei anderen Vorhaben wieder beauftragt zu werden. Besser wäre ein unabhängiger Auftraggeber - etwa die Baubehörde.

Tanja Matthies in der DLZ vom 02.10.2019 zitiert worden: "Ich finde, es ist ein riesen Problem, dass die Planer und nicht die Behörden diese Gutachten bestellen. Die werden ja wohl nicht ihre eigenen Planungen sabotieren."

 

DLZ 04.10.2019 Informationen zu Speicherkoogplänen 

 

DLZ 02.10.2019 Punktsieg der Naturschützer

 

Schleswig-Holstein Magazin 29.09.2019 Streit um Ferienwohnungen neben Naturschutzgebiet

 

DLZ 18.09.2019 Kritik an Petition zu Ferienhäusern

 

DLZ 11.09.2019 Zankapfel Nationalparkhaus

 

DLZ 20.08.2019 Fast 500 Unterschriften für die Petition der BINS beim Tag der offenen Tür der Wildtierhilfe Fiel

 

DLZ 04.07.2019 Fast jeder Dritte fährt zu schnell

 

DLZ 06.06.2019 Natur und Tourismus im Einklang

 

DLZ 04.06.2019 Scharfe Kritik an Speicherkoog-Plänen

 

DLZ 13.05.2019 Kreis verschärft Naturschutz

 

DLZ 30.11.2018 Kontroverse Diskussion über Speicherkoog-Entwicklung

 

DLZ 16.10.2018 Minister besucht Ortsverband

 

DLZ 04.10.2018 Stiftung Naturschutz wertet den Speicherkoog für bedrohte Vögel auf

 

DLZ 28.08.2018 Umweltschützer klagen an: Störungen im Speicherkoog

 

DLZ 04.06.2018 Inspektour mit Prozessmanagement im Speicherkoog gestartet

 

DLZ 19.04.2018 Politik beschließt Planungsaufträge zur Speicherkoog-Entwicklung (Kunst und Kultur am Deich)

 

DLZ 02.11.2017 Raser im Speicherkoog

 

DLZ 29.09.2017 Rettung der Watvögel im Speicherkoog

 

DLZ 18.08.2017 Vögel im Speicherkoog fallen Rasern zum Opfer

 

DLZ 07.08.2016 Pläne für Speicherkoog beschlossen